Rieden & Lagen
Nördlich von Wien, dort, wo die Ausläufer der Alpen auf das pannonische Becken treffen, wachsen unsere Reben auf tiefgründigen Lehm- und Lössböden – ein Ort, an dem Natur und Geologie ideale Bedingungen für Weinbau schaffen.
Das pannonisch beeinflusste Klima bringt warme, trockene Tage und kühle Nächte – ein Temperaturspiel, das entscheidend für aromatische Reife und frische Säurestruktur ist. Diese täglichen Schwankungen fördern Balance und Eleganz im späteren Wein.
Mikroklima & Böden
Unsere Rieden zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Bodenvielfalt aus:
- Kalkreicher Löss und Lösslehm, die Mineralität und Komplexität verleihen
- Schwarzerde und Rohböden, die durch gute Wasser- und Nährstoffspeicherung beste Voraussetzungen für gesundes Wachstum schaffen
- Lehmige, schluffige und sandige Anteile, die Struktur, Tiefe und Vielfalt in den Weinen unterstützen
Diese Kombination aus Mikroklima, Exposition und Boden macht jede Riede einzigartig – und schafft die Grundlage für unsere herkunftsgeprägten Weine aus dem Weinviertel: charaktervoll, elegant und präzise.
Ried im Himmel
Weine mit Tiefe, Eleganz und Herkunft
Die Ried Im Himmel ist eine der charakterstärksten Lagen unserer Region – geprägt von einem tiefgründigen, kalkhaltigen Boden aus Löss und Lösslehm. Der Untergrund ist nährstoffreich, aber eher trocken und nur schwach durchlässig. Diese Bedingungen fordern die Reben heraus – und genau das macht die Weine aus dieser Riede so besonders: konzentriert, mineralisch, mit Tiefe und Eleganz. Der Bodentyp – eine Mischung aus Rohboden und Schwarzerde – verleiht den Weinen Struktur und eine gewisse Erdigkeit.
Mit ihrer Süd-Südwest-Ausrichtung profitiert die Ried Im Himmel von intensiver Sonneneinstrahlung bis in die Abendstunden. Das Mikroklima ist warm und trocken, ideal für eine langsame, ausgewogene Reife der Trauben – sowohl für Weiß- als auch für Rotweinsorten.
Ried Kirchberg
Ein kraftvoller Ausdruck von Eleganz und Mineralik
Die Ried Kirchberg liegt auf tiefgründigem, kalkreichen Löss- und Lösslehm-Untergrund mit sehr guter Wasserversorgung und ausgezeichneter Durchlässigkeit. Bodentypisch handelt es sich um Schwarzerde – ein lebendiger und fruchtbarer Untergrund, der lebendige, präzise und sortentypische Weine ermöglicht.
Die Südsüdost-Ausrichtung bringt Frühsonne und eine ausgewogene Belichtung – ideal für eine ausgeglichene Reifung, bei der Aromen und Frische Hand in Hand gehen.
Ried Kreuzenstein
Vielfalt auf sandig-lehmigem Terroir
Die Ried Kreuzenstein beeindruckt mit einem spannenden Bodenprofil: Tiefgründiger, kalkreicher Löss und Lösslehm, durchzogen von feinen Sandschichten, bilden den Untergrund dieser Lage. Der sandig-lehmige Boden ist eher trocken, mit mittlerer Wasserdurchlässigkeit – Bedingungen, die den Reben einiges abverlangen und dadurch Weine mit Charakter und Substanz hervorbringen. Der Bodentyp Schwarzerde sorgt für eine gute Nährstoffversorgung und unterstützt feine Aromenausprägungen.
Durch ihre Süd-Südwest-Ausrichtung ist die Riede optimal sonnenexponiert – warme Tage, milde Abende und eine gleichmäßige Lichtverteilung bieten ideale Voraussetzungen für aromatisch dichte Weißweine und balancierte Rotweine. Die Kombination aus sandigem Unterbau und kalkreicher Tiefe bringt Struktur, Mineralität und Finesse ins Glas.
Ried Neuberg
Konzentriert, kraftvoll und klar im Ausdruck
Die Ried Neuberg steht für markante Weine mit Tiefe und Struktur. Der Boden ist geprägt von kalkreichem Löss und Lösslehm, mit einem schluffig-lehmigen Profil, das sehr trocken und nur mäßig durchlässig ist. Diese humusarmen Böden fordern die Reben – sie wurzeln tief, kämpfen um Nährstoffe und Wasser, was zu geringeren Erträgen, aber höherer Qualität führt. Der Bodentyp aus Schwarzerde und Rohboden verleiht den Weinen Substanz, Würze und Ausdruck.
Die Süd-Südwest-Ausrichtung der Ried sorgt für maximale Sonnenausbeute und lange Reifephasen. Die Trauben profitieren von der trockenen Wärme und den kalkreichen Böden – ideale Bedingungen für kraftvolle, dichte Weine mit großem Lagerpotenzial, sowohl bei Weiß- als auch bei Rotweinen.